Karriereberatung - So meistern Sie Ihr Vorstellungsgespräch |
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Private Interessen? „Geht ihn nichts an“, so Hertwig. Aber bedenken Sie den Grund für die Frage: „So will der Arbeitgeber das Gesamtbild für die Bewerberauswahl abrunden.“ Sie interessieren sich also für Computerspiele und moderne Kunst? Vergessen Sie die PC-Ballerei und schwärmen Sie von Picasso. „Ein bisschen Flunkern ist erlaubt.“ Sport? Immer mit ja antworten. Der will Ihre Fitness für Überstunden abchecken. Wenn Sie die Stelle haben, können Sie immer noch joggen statt jobben. Glaube? Danach dürfen zur Bewerberauswahl nur Unternehmen in kirchlicher Trägerschaft fragen. Krankheiten? „Die können Sie ungestraft verschweigen“, so Hertwig, „solange sie Sie beruflich nicht beeinträchtigen.“ Sicher kann es Ärger geben, wenn der Arbeitgeber erfährt, dass Sie bei der Bewerbung gelogen haben. Aber wenn Sie gut arbeiten, hat er auch keinen Grund, Sie zu feuern. Bewerbungstipps: Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch Versorgen Sie sich mit Informationen zum Unternehmen. Sehr viele Informationen liefert der Geschäftsbericht des Unternehmens, den Sie sofort anfordern sollten. Eine weitere Informationsquelle liefert eventuell die Web-Site des Unternehmens. Stellen Sie Fragen zusammen. Gute Fragen lassen Sie bei der Bewerberauswahl gut dastehen. Mit Fragen zeigen Sie Interesse und haben die Möglichkeit das Gespräch aktiv mitzugestalten. Sie sollten jedoch keine grundsätzlichen Fragen stellen, denn das würde so aussehen, als ob Sie sich nicht über das Unternehmen informiert haben. Planen Sie Ihre Anreise im Detail. Falls der Termin sehr früh Morgens liegt, sollten Sie vielleicht einen Tag früher anreisen und übernachten. Denken Sie bei der Zeitplanung an Verzögerungen durch Stau, lange Wege auf dem Firmengelände, Sicherheitskontrolle, ... . Als Gesprächsunterlagen sollten Sie die Stellenanzeige, eine Kopie Ihrer Bewerbung, die Einladung und eventuell den Personalfragebogen bereithalten. Zusätzlich sollten Sie den Geschäftsbericht des Unternehmens bei sich haben. Überlegen Sie sich, wieviel Sie als Gehalt fordern wollen, falls das Gespräch darauf kommt. Merken Sie sich die Bruttosumme als Jahresgehalt und als Monatsgehalt. Gleiches gilt für Ihr heutiges Gehalt. |